Koh Samui

Heute wurden wir nach einer sehr kurzen Nacht um 6 Uhr abgeholt. Die 3 stündige Busfahrt zum Donsak Pier in Surat Thani nutzten wir dazu ein bisschen Schlaf nachzuholen – Mehr schlecht als recht.
Am Pier bestiegen wir dann ein Schnellboot, das uns innerhalb von 45 Minuten auf die wpid-wp-1427795075144.jpegInsel Samui brachte. Die Insel ist die wohl bekannteste in Thailand und ist für uns ein bisschen das, was Sylt für Deutschland ist. Meist etwas exklusiver, aber wunderschön.

Am Pier angekommen fuhr uns ein Minibus zu unserem „Escape Resort“, welches aus kleinen aber feinen Bungalows direkt am Strand besteht.

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Da unser Bungalow 20 Meter vom Meer entfernt steht, mussten wir uns nur noch unser Handtuch greifen und konnten sofort das etwas kühlere Wasser im Golf von Thailand genießen.
An unserem Strand müssen wir allerdings etwas aufpassen, da oftmals vor Seeigeln an der Küste gewarnt wird (Ulf hat schon „Bekanntschaft“ mit einem machen müssen – es war zum Glück halb so schlimm).IMG_20150328_155319

Am Abend mussten wir feststellen, dass unser Resort zwar direkt am Meer, dafür aber etwas weiter vom Schuss entfernt liegt. Ein 3 Kilometer länger Fußmarsch trennte uns vom „Fishermans Village“, der als Hotspot der Region gilt. Da wir eh unsere Umgebung erkunden wollten, verzichteten wir auf ein Taxi und marschierten los. Dazu muss man sagen, dass hier in Thailand so gut wie niemand zu Fuß geht, sondern alle mit Rollern, Taxis oder Autos unterwegs sind. Dementsprechend schlecht sind die Gehwege. Egal! Nach einer Stunde Spaziergang sind wir im Village angekommen, suchten wpid-imag0874.jpgdie nächste Bar auf und genossen den Sonnenuntergang.
Koh Samui ist eher gediegener und etwas teurer im Preis. Backpacker sieht man nicht so oft. Trotzdem fiel es uns leicht ein Restaurant mit guter Thaiküche zu finden. Zurück ging es dann mit einem für Thailand Verhältnisse überteuerten Taxi. Wir trauen uns immernoch nicht einen Roller auszuleihen, der Linksverkehr macht mir ja sogar noch bei der Straßenüberquerung Probleme 🙂

Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher in eine Bar, die von einem deutschen geführt wird und auch so beworben wurde. Hier gibt es Schnitzel, Klöße und andere deutsche „Spezialitäten“. Wir blieben beim Bier. Insgesamt hat uns der Laden nicht überzeugen können. Die „deutsche Gemütlichkeit“ entpuppte sich hier eher als gähnende Langeweile und hatte der thailändischen Gastfreundschaft nichts entgegenzusetzen. Wir wollen ja auch so schnell nicht an Deutschland denken 🙂


Sonntag 29.03.:

Nach einer erholsamen Nacht konnten wir ein ausgiebiges Frühstück in unserem Resort genießen (das thailändische Omelett mit frischem Gemüse war unser Favorit). Direkt neben unserem Resort befindet sich ein langer, urwüchsiger Strand, der mit Palmen gesäumt ist und von kaum jemanden genutzt wird. Perfekt für einen erholsamen Start in den Tag.
Die absolute Entspannung stellte sich spätestens bei einer Aloe Vera Ganzkörpermassage im Anschluß an das Sonnenbad ein. Koh Samui ist wirklich perfekt um ein paar Tage auszuspannen und die Ruhe und Abgeschiedenheit zu genießen.

Am Strand beschlossen wir dann auch, dass es morgen weiter nach Ko Tao gehen soll, einer kleinen Insel, die rund 2 Stunden entfernt von Koh Samui liegt und ein Paradies für Taucher sein soll.

Auch den Rest der Reise haben wir nun etwas im Voraus geplant, da wir noch einen Rücktransfer nach Bangkok brauchen und uns auch um eine Unterkunft auf Koh Phangan kümmern müssen, da in unserem Reisezeitraum dort die „Full Moon Party“ stattfindet und es laut Reiseführer passieren kann, dass alle guten Unterkünfte ausgebucht sind.wpid-wp-1427622712134.jpeg

Am Abend hatten wir kein bestimmtes Ziel, so dass wir einfach nochmal die Hauptstraße abgelaufen sind. Dort fiel uns ein Hotelkomplex mit ein paar Restaurants ins Auge. Wir entschieden uns für die „Bamboo Bar“ und erlebten eine kleine Überraschung: der Koch, der in der offenen Küche stand, kam uns irgendwie bekannt vor.wpid-wp-1427642000180.jpeg
Kleine Randnotiz :Wir gucken ab und an die Serie „Goodbye Deutschland“ und haben uns auf unserer Reise auch wieder an den Thailandauswanderer Matthias erinnert. Und genau er stand jetzt vor uns. Amüsiert tranken wir ein Bier und entschieden uns schließlich auch für ein paar eher deutsche Appetizer. Die Bar füllte sich nach und nach mit deutschen Urlaubsgästen, viele machten ein Foto. Für uns auf jedenfall ein lustiger Zufall und ein Beweis dafür, wie klein die Welt doch manchmal ist.

Nach zwei Tagen mit Entspannung und Wellness geht es morgen um 11 Uhr weiter nach Koh Tao. Wir haben uns vorgenommen einen Schnuppertauchkurs zu machen, oder wenigstens ein bisschen zu schnorcheln. Vor Koh Tao soll man kleine Haie, oder weiter draußen sogar Walhaie beobachten können. Das wäre natürlich ein absolutes Highlight für uns.

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Weiterlesen: Koh Tao

3 Kommentare

  1. Liebe Julia, eure Fotos sind wunderschön und dein Reisebegleiter sieht sehr sympathisch aus!
    Dein Reisebericht weckt viele Erinnerungen in mir! Ein Freund aus meinen Kindertagen in Cuxhaven lebt seit einigen Jahren mit einer Chinesin in Khao Lak (Südtailand) und ich beabsichtige, ihn irgendwann mal zu besuchen. Weiterhin traumhafte Eindrücke und bleibt gesund! Bis bald – vielleicht im Allgäu, Wolfgang und Silke

    1. Hallo ihr Beiden! Schön, etwas von euch zu lesen. Uns geht es hier richtig gut, haben uns wirklich in Thailand verliebt und können jedem eine Reise ins Land des Lächelns empfehlen! Nach Kaoh Lak haben wir es leider nicht geschafft, aber das holen wir bei der nächsten Reise sicher nach. Hier gibt es noch soviel zu sehen.

  2. Petra und Jürgen sagt: Antworten

    Hallo, wir wuenschen euch ein paar schöne Tage auf koh samui. Wir wären jetzt auch gern dort… (träum )
    Hier ist alles ok.
    Mam u.dad

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