Phuket

Heute sind wir mit dem Flugzeug von Bangkoks kleinem Flughafen Don Mueang nach Phuket geflogen. Die Anreise zum Flughafen ging dank der Bahn und einer 20 minütigen Taxifahrt schnell und war günstig, so dass wir ohne Stress bei unserer kleinen „Orient Thai Airline“ einchecken konnten. Der Flug war mit 35€ pro Person ebenfalls sehr günstig, dauerte nur eine Stunde und war sehr komfortabel.
In Phuket angekommen nahmen wir einen Shuttlebus, der uns vorerst nach Phuket-Town bringen sollte. Von dort aus wollten wir dann in einen Minibus steigen um den restlichen Weg nach Rawai, ganz im Süden der Insel, zu meistern. Es wäre zu schön gewesen, wenn alles so reibungslos geklappt hätte. Stattdessen stiegen wir viel zu früh aus, haben komplett die Orientierung verloren und waren darauf angewiesen, dass uns schlecht englischsprechende Thais den Weg erklärten. Die Menschen hier sind wirklich hilfsbereit und nett und versuchen und stets mit Händen und Füßen weiterzuhelfen.So haben wir es dann 2 Busse und ein Motorradtaxi später auch zu unserer Bleibe „Lucky 13 Guesthouse“ geschafft. Insgesamt hat uns die Fahrt 7€ gekostet (zum Vergleich : Eine Taxifahrt hätte 30€ aber weniger Nerven gekostet ;-)) Ich musste sofort an die thailändische Floskel „Mai Pen Rai“ denken, die sowas wie „Keine Sorge, wird schon werden.“ bedeutet und die thailändische Mentalität und Lebensfreude gut widerspiegelt. Man muss einfach das Beste aus der jeweiligen Situation machen. Das nahmen wir uns für diesen stressigen Tag ebenfalls zu Herzen.
Ein kleiner Nachtrag zum Motorradtaxi: Wir haben schon häufiger gehört, dass man in Thailand lieber nicht auf einen Roller steigen sollte. Hierzulande gibt es viele Verkehrsunfälle mit diesen Gefährten (als wird aus dem Bus stiegen wurden wir selbst Zeuge eines heftigen Unfalls).
Hier gibt es allerdings kaum ein anderes Transportmittel, so dass wir auf Motorräder angewiesen sind. Allerdings waren wir noch mit unseren schweren Rucksäcken unterwegs, so dass wir uns für eine der Eigenkonstruktionen entschieden, in der wir auf einem selbstverlöteten „Beiwagen-Konstrukt“ als Sozii mitfuhren. Um es mit anderen Worten zu sagen: Es wäre wahrscheinlich sicherer gewesen ungeschützt mit einer Syphilis – Prostituierten zu schlafen, als diese Höllenfahrt anzutreten.

Unsere Unterkunft ist nicht umwerfend, aber für 17€ pro Nacht vollkommen okay. Dadurch, dass wir uns bereits einige Male verlaufen haben, haben wir bereits den Strand und zahlreiche Lokale entdeckt, die wir am Abend ansteuern wollen.


Sonntag 22.03.:

Gestern hatten wir noch einen schönen und vor allem sehr langen Abend auf der Partymeile von Rawai. Sobald es dunkel wurde, wurden sämtliche Kneipen und Bars geöffnet und machten es uns schwer zu entscheiden, wo wir den Abend verbringen sollten. Nachdem wir eine Runde vorbei an Restaurants, kleinen Garküchen und einem Markt gelaufen sind entschieden wir uns für ein Restaurant direkt am Meer und später dann für eine Sportsbar – es wurde eine seeeehr lange Nacht.

wpid-wp-1427000348687.jpeg
Leicht verkatert haben wir uns heute einen Tag Erholung am Strand verordnet. Der Strand in unserem kleinen Fischerdorf ist leider nicht so schön, so dass wir zum 4 Kilometer entfernten Nay Harn Beach fuhren. Der lange und breite Strand hat uns gut gefallen und wir haben auch endlich etwas Farbe bekommen. Die Sonne ist hier sehr extrem, so dass wir uns oft wpid-wp-1427024070074.jpegim Meer abkühlten. Herrlich!

Um uns weiteren Reisestress zu ersparen, haben wir heute bei einer „Tourist Information“ eine Bus- und Fährenkombination gebucht. Morgen holt uns also um 7 Uhr ein Bus ab, der uns zum Pier in Phuket-Town zu bringt. Von dort aus fahren wir dann mit der Fähre zur Insel Kho Phi Phi, um dort weiter die Sonne und die grandiosen Strände zu genießen und die ein oder Andere Party mitzuerleben. Kho Phi Phi gilt als Backpacker und Partyinsel, wir freuen uns schon sehr darauf.

Phuket hat uns als Einstieg für unser Inselhopping ganz gut gefallen. Die Insel ist eine der bekanntesten in Thailand und dementsprechend touristisch etwas überlaufen. Doch sie hat auch schöne Ecken zu bieten. Natürlich ist hier auch der Sextourismus allgegenwärtig, das ist abends in den Bars besonders auffällig. Trotzdem (oder gerade deshalb) kann man viel Spaß haben und wird auch als Frau von den Barladies unterhalten.

Weiterlesen: Koh Phi Phi

2 Kommentare

  1. Wie schön 🙂 ! Tolle Bilder

  2. Petra und Jürgen sagt: Antworten

    Hoert sich alles gut an. Immer wieder gern gelesen, deine Impressionen einer Asienreise. Weiter so. Wir sind gespannt auf die kommenden Erlebnisse.

    Lg

    Mam and Dad

Schreibe einen Kommentar